Osteopathen sind dafür ausgebildet, Spannungen und ungewöhnliche Belastungen im Gewebe zu diagnostizieren und zu behandeln.

Bei der Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern ist es sehr wichtig, sich der besonderen Anatomie und Physiologie von Kinder verschiedenen Alters bewußt zu sein.

Niemals wird eine Kinderosteopathin Manipulationen am sich entwickelnden Skelett eines Babys vornehmen!  

Die Behandlung ist sehr sanft und respektiert Anatomie und Gewebespannnung.

Oft kann ein Teil der Behandlung auf dem Schoß der Eltern oder beim Stillen stattfinden.

 

 

 

Alle Aspekte von Gesundheit sind wichtig, so daß eine Befunderhebung mit Fragen über Schwangerschaft, Geburtsverlauf und die ersten Tage nach der Geburt beginnt. 

Informationen über Unfälle,Infektionen und allgemeine Entwicklung sind ebenfalls von Bedeutung.

 

Bei der Untersuchung eines Neugeborenen werden Asymmetrien und abweichende Spannungen in Becken, Wirbelsäule und Kopf untersucht. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter der Geburt ist der kindliche Körper, meist besonders der Kopf, enormen Kräften ausgesetzt während sich das Baby , von den Gebärmutterkontraktionen geschoben,durch das mütterliche Becken schiebt. Das ist möglich, weil der Kopf eines Babys so angelegt ist, dass er sich an unterschiedliche Formen und Situationen anpassen kann, indem sich die noch nicht voll verknöcherten Schädelplatten verformen und teilweise verschieben.

Durch Saugen, Schreien und Gähnen unterstützt das  Neugeborene nach der Geburt die noch weichen Strukturen von Kopf und Wirbelsäule dabei, wieder in bessere oder "normale" Positionen zu kommen, und die deutlichen Verformungen, die manch kindlicher Kopf unmittelbar nach der Geburt zeigt, verschwinden innerhalb der ersten Lebenstage.

Nicht immer ist dies vollständig der Fall.

Hat das Baby schon im mütterlichen Becken wenig Platz gehabt, hat sich sein Gewebe länger in einer einseitigen Postion befunden und die Anstrengungen beim Stillen bzw. Trinken alleine reichen nicht aus, um das Köpfchen in Symmetrie zu bringen. Auch eine Geburt, bei der das Baby lange im Geburtskanal steckte,  kann zu besonderen Belastungen von Halswirbelsäule und Kopf geführt haben.

Dann ist es wichtig zu beurteilen, ob es sich bei der Asymmetrie um ein eher kosmetisches Phänomen handelt  oder ob die Beweglichkeit beeinträchtigt ist bzw. eine "Seitigkeit" die weitere motorische oder neurologische Entwicklung beeinflussen könnte.

 

 

 

Ein Baby, dass sich unwohl fühlt, wird dies seiner Umgebung zeigen

 durch 

- Schreien

- Unruhe und Unzufriedenheit über längere Zeiträume

- Bevorzugter Seite beim Stillen bzw. Trinken ( lässt sich nicht auf beiden Seiten füttern)

- Zeichen von Unwohlsein oder Schmerzen bei der Verdauung / nach dem Trinken

  ( häufig ab 2.-3. Lebenswoche, manchmal auch schon früher)

 

 

 

Ein junges Baby kann nicht "verwöhnt" werden, es braucht Körperkontakt, Zuwendung und Nahrung und schreit nicht, um seine Eltern zu ärgern. Es hat Schmerzen oder Angst oder empfindet Geräusche als unangenehm (Erschrecken bei Geräuschen).

 

Wenn Sie Fragen haben, ob und wie Osteopathie Ihrem Kind helfen könnte, vereinbaren Sie bitte einen unverbindlichen (telefonischen) Beratungstermin.